Ha! Die ersten Vögel haben bereits den Frühling angekündigt. Es geht wieder aufwärts! Da macht man nach dem Feierabend doch gern noch einen kleinen Spaziergang und gönnt sich zur Krönung des Tages noch ein Konzert. Damit ihr euch nicht verlauft, haben wir die Highlights des Konzertmonats März zusammengefasst.

AUSTRA
Die Zukunft wird nicht so aussehen wie die Vergangenheit: Dystopische Schreckensbilder setzen dies als gegeben voraus, aber utopische Vorstellungen sind für die Menschheit ebenso wichtig. “Future Politics”, Austras drittes und bis dato ambitioniertestes Album, ist ein Aufruf, sich radikalen Hoffnungen zu verpflichten, sich „zu engagieren, um die drohenden Dystopien zu verdrängen“, wie es Katie Stelmanis beschreibt, Austras Bandleaderin, die von Maya Postepski (aka Princess Century), Dorian Wolf und Ryan Wonsiak tatkräftig unterstützt wird. „Es geht nicht nur darum, Hoffnung in die Zukunft zu setzen, sondern darum, dass jeder gefordert ist, an der Gestaltung der Zukunft mitzuwirken.”

06.03.2017 Hamburg – Uebel&Gefährlich
08.03.2017 Berlin – Astra Kulturhaus
09.03.2017 München – Ampere
10.03.2017 Leipzig – Conne Island
12.03.2017 Wien – Wuk
18.03.2017 Köln – Gloria

BANKS
Die 28-jährige Sängerin Banks hat sich mit nur einem Album und einer Reihe von überragenden Konzerten auf der ganzen Welt ihre eigene musikalische Nische zwischen klassischem Songwriting, elektronischer Musik, kunstvollem Pop und düsterem R’n’B geschaffen. Nur so lässt sich erklären, dass die von Fachleuten zum Vergleich herangezogenen Referenzpunkte ihrer Musik - darunter Feist, Kate Bush und Erykah Badu, Aaliyah oder Lauryn Hill – kaum gegensätzlicher sein könnten.

03.03.2017 Berlin – Heimathafen
05.03.2017 Köln – Gloria

BILDERBUCH
Man könnte jetzt lange um den heißen Brei reden, aber fassen wir uns kurz: Bilderbuch machen Freude. Pure Freude!

26.03.2017 Zürich – X-tra
27.03.2017 Offenbach – Capitol
28.03.2017 Köln – Palladium
29.03.2017 Berlin – C-Halle
30.03.2017 München – Zenith
31.03.2017 Leipzig – Haus Auensee
02.04.2017 Stuttgart – Im Wizemann
03.04.2017 Hamburg – Docks

BIRDPEN
Mike Bird und Dave Pen aka BirdPen, beide auch Teil des Londoner Kollektivs Archive, tüfteln schon seit 2003 an experimentellen Pop-Sounds. Das neue Album ”O Mighty Vision” ist beeinflusst von Frust und Abneigung gegen das politische Chaos in ihrer Heimat. Die Band selbst vergleicht den Sound ihres neuen Albums mit dem Gefühl mit einem Lächeln auf dem Gesicht am Ende der Welt zu stehen und beschreibt weiter: O Mighty Vision klingt wie Talking Heads meets Pink Floyds Welcome To The Machine. BirdPen sind das Paradebeispiel einer DIY-Band: Nach wie vor kreieren sie viele ihrer Videos und Artworks selbst, um die Freiheit zu behalten, kompromisslos und direkt ihre eigene, ungefilterte Geschichte ihrer Songs zu visuell zu verstärken: ihr wütender Blick auf eine kontrollierte Welt in welcher Lügen, Angst und blödsinniges Geplänkel uns tagtäglich zwangszugeführt werden.

20.03.2017 München – Ampere
23.03.2017 Haldern – Pop Bar
24.03.2017 Weinheim – Café Central
25.03.2017 Schorndorf – Manufaktur
26.03.2017 Köln – Artheater
29.03.2017 Berlin – Privatclub
30.03.2017 Hamburg – Molotow
02.04.2017 Leipzig – Naumanns

BONFIRE NIGHTS
Bonfire Nights kommen aus London und hauen euch allerbesten Psych Rock um die Ohren! Ihr Debüt “Entopica Phenomica” ist seit Oktober erhältlich.

19.03.2017 Genf – Le Bouffon
21.03.2017 Dortmund – FZW
22.03.2017 Berlin – Monarch
23.03.2017 Hamburg – Hafenklang
25.03.2017 Bremen – Karton

BEGINNER
Die HipHop-Legende entert wieder die Bühne, nachdem sie sich seit 2004 (von wenigen Ausnahmen abgesehen) sämtlicher Live-Aktivitäten entsagt hat. Nun kehren die drei lässigen Beginner aus Hamburg zurück – man denke bloß an Hits wie „Rock das Haus“, „Natural Born Chillas“, „Liebes Lied“, „Füchse“, „Hammerhart“ oder Alben wie „Blast Action Heroes“ – und verbreiten Glanz, Reime und neue derbe und noch derbere Beats. DJ Mad, Denyo und Eizi Eiz zeigten sich solo die letzten Jahre allesamt höchst aktiv, letzterer beispielsweise unter seinem chartserprobten Kampfnamen Jan Delay. Jetzt finden sie wieder gemeinsam auf einer Bühne zusammen. Das kann ja was werden. Das wird was.

07.03.2017 Kiel – Sparkassen-Arena
08.03.2017 Bremen – ÖVB Arena
09.03.2017 Braunschweig – Volkswagenhalle
10.03.2017 Lingen – Emslandhalle
12.03.2017 Kassel – Stadthalle
13.03.2017 Erfurt – Thüringenhalle
14.03.2017 Leipzig – Haus Auensee
15.03.2017 Dresden – Alter Schlachthof
17.03.2017 Bamberg – Brose-Arena
18.03.2017 Saarbrücken – Saarlandhalle
19.03.2017 Frankfurt – Jahrhunderthalle
20.03.2017 Köln – Lanxess Arena
22.03.2017 Zürich – Halle 622
24.03.2017 Düsseldorf – Mitsubishi Electric Halle
25.03.2017 Bochum – Jahrhunderthalle
26.03.2017 Münster – Halle Münsterland
27.03.2017 Berlin – Max-Schmeling-Halle

BLONDE REDHEAD
Es war Mitte der Neunziger, als sich die Zwillingsbrüder Amedeo und Simone Pace erstmals mit Kazu Makino in New York und gemeinsam Songs schrieben und spielten. Ihr Sound verschob sich über die Jahre vom schraddeligen Kunst-Charme von Sonic Youth hin zu French Pop, über eklektischen Jazz hinzu Indie. Im Februar veröffentlichten Blonde Redhead ihre neue EP „3 O’Clock“. Nach nun über 21 Jahren ist es offensichtlich, dass Blonde Redhead nie Schallplatten für Ruhm, oder für Geld gemacht haben, oder um ihre Teenager-Helden zu kopierem, oder einem der stummen, kurzlebigen Impulse, die die Blogs verstopfen folgten, nur um „in zu sein“. Blonde Redhead machen Musik, weil sie es müssen.

17.03.2017 Berlin – Columbia Theater

CAR SEAT HEADREST
In Zeiten von Internet 2.0, Social Media-Hypes und Bandcamp ist es in den Anfangstagen von Bands nicht unbedingt nötig bei einem Label gesigned zu sein, um seinen musikalischen Output der Welt zugänglich zu machen. So hat Will Toledo als Car Seat Headrest innerhalb der letzten fünf Jahre einen beeindruckenden Veröffentlichungsmarathon von elf Alben via Bandcamp absolviert, was ihm eine treue Hörerschaft und über 25.000 Downloads einbrachte. Ganz ohne Manager, Label, Agenten oder Publizisten – bis zuletzt schon “Teens of Style” als Art „Best-Of-Up-To-Now“ via Matador/Beggars erschienen ist! Das aktuelle Album „Teens of Denial“ (2016) ist das erste Car Seat Headrest-Album mit neuen Songs, das über klassische Label-/Vertriebswege erscheint.

16.03.2017 Köln – Gebäude 9
17.03.2017 Berlin – Musik & Frieden
18.03.2017 Schorndorf – Manufaktur
19.03.2017 München – Feierwerk
20.03.2017 Zürich – Mascotte

EMMY THE GREAT
Die einfallsreiche, gitarrenspielende Folksängerin Emmy Lee Moss wurde alias Emmy The Great in Hong Kong geboren und zog später mit ihrer Familie nach England. Dort wurde sie schnell Teil der aufkeimenden Londoner Anti-Folk Szene. Ihr Publikum wuchs stetig, während sie sich mit gleichgesinnten Musikern wie Martha Wainwright, Tilly and the Wall und Kimya Dawson die Bühne teilte. Letztes Jahr erschien ihr drittes Album „Second Love“.

24.03.2017 Köln – Wohngemeinschaft
26.03.2017 Hamburg – Häkken
28.03.2017 Berlin – Auster Club
30.03.2017 Frankfurt – Zoom

FINDLAY
Natalie Findlay, 25, könnte man in denselben Topf mit PJ Harvey oder Alison Mosshart von The Kills werfen, denn der kratzige Klang ihrer Stimme birgt ebenfalls etwas Freches und Neckisches in sich. Findlay springt von Genre zu Genre. Sie besucht den 90s Grunge, fliegt hinauf in die Sphäre des Shoegaze und erzeugt Blitzlicht mittels Hip-Hop, bevor sie in der Traumwelt des Garage Pop zur Landung kommt. Sie liebt Motown Künstler, Psychedelic Rock, Blues ebenso wie Hip-Hop. Mit ihrer strebsam kreierten elektronischen Klangwelt als Verbindungsstück vereint sie diese Stile und lässt ein einheitliches Ganzes entstehen.

29.03.2017 Berlin – Berghain Kantine
30.03.2017 Hamburg – Nochtspeicher
31.03.2017 Köln – Studio 672
01.04.2017 München – Milla
02.04.2017 Wien – Chelsea

FUTURE ISLANDS
Manchmal schlägt der Weltgeist Kapriolen. Zum Beispiel, wenn George Michael an Weihnachten stirbt, während sein „Last Christmas“ am meisten rotiert. Welche Qualität aber wirklich in diesem Stück steckt, haben erst Future Islands mit ihrer leicht rumpligen Synthie-meets-Bass-Coverversion zum Vorschein gebracht. Darin steckt die musikalische Qualität der Band aus Baltimore, zusammengefasst in einem Song: Das Trio weigert sich unbedingt, sich festzulegen und fasziniert trotzdem durch enorme Dichte. Da ist dieser Synthesizer-Sound, der einen manchmal in die 80er zurückbeamt, dann ist da wieder diese Punk- und Post-Punk-Haltung, die einen durchschüttelt, dieser schwarze Soul in der Stimme des Sängers, ja und dann ist da wieder die scheinbar zurückgenommene Musik, die so gar nichts mit Schweiß zu tun haben will, der einem von der Stirn rinnt.

21.03.2017 Berlin – C-Halle

HURRAY FOR THE RIFFRAFF
Nach vier Folk-Alben und fast drei Jahren Stille um Alynda Segarras Hurray for the Riff Raff, melden sie sich im Frühjahr 2017 mit einem neuen Album zurück. Obwohl ihre musikalische Karriere damit begann, dass die Sängerin mit 17 Jahren von zuhause, und damit von ihren Wurzeln, fortlief, sie sich mit Straßenmusik in New Orleans über Wasser hielt und sich auf das Perfektionieren ihrer Künste in Anlehnung an ihre Vorbilder Bessie Smith, Ma Rainey, Memphis Minnie und Woody Guthrie konzentrierte, wurde Segarra plötzlich bewusst, dass sie als puerto-ricanisches Kind aus der Bronx eine ganz andere Geschichte zu erzählen hatte. So forscht “The Navigator” (VÖ 10.03.17) tief in der Welt der Latin-Rhythmen, glühendem Rock und durchdringenden Balladen und lässt Hurray for the Riff Raff an ihrer eigenen musikalischen Kreuzung stehen.

29.03.2017 Hamburg – Häkken
30.03.2017 Berlin – Grüner Salon
31.03.2017 München – Milla
02.04.2017 Münster – Pumpenhaus

JENNIE ABRAHAMSON
Am 24. Februar erschien das neue, verträumte und wunderbare Album „Reverseries” der schwedischen Popsängerin Jennie Abrahamson. Das Ziel der Aufnahme war es, einerseits die Wärme und Energie, die Jennie Abrahamson gemeinsam mit ihrer Band beim Performen des letzten Albums aufgebaut hatte, einzufangen. Andererseits aber auch etwas Größeres zu kreieren und dem hinzuzufügen. Es ist ein ehrliches und direktes Popalbum, auf dem jedes Lied ein eigenes Universum verkörpert. Alles wird angetrieben von einer unbestreitbaren Stimme, die mit jedem Album selbstbewusster und größer geworden ist. Einer der schönsten Stimmen, die wir heutzutage haben.

08.03.2017 Berlin – Auster Club
09.03.2017 Hamburg – Kukuun

JOHNOSSI
Seit über einem Jahrzehnt lebt das schwedische Duo Johnossi von der außergewöhnlichen Energie und Hybris, die automatisch entsteht, sobald sich die beiden Musiker John Engelbert und Oskar „Ossi“ Bonde an ihre Instrumente setzen. Ob im Studio oder auf den großen Konzertbühnen, stets gelingt es den beiden, mit nur zwei Instrumenten raumgreifende Indie-Hymnen zu kreieren, deren Faszination man sich nur schwer entziehen kann. Nach vier Jahren Ruhepause erschien nun endlich die neue Scheibe “Blood Jungle”.

03.03.2017 München – Muffathalle
04.03.2017 Zürich – Volkshaus
06.03.2017 Köln – Essigfabrik
07.03.2017 Münster – Skaters Palace
10.03.2017 Berlin – C-Halle
11.03.2017 Hamburg – Docks

JOY WELLBOY
Joy Wellboy produzieren nicht einfach nur gewöhnlichen Electro-Pop. Das belgische Paar Joy Adegoke und Wim Janssen entwirft komplexe Klanggebilde, spielt mit experimentellen Beat-Arrangements, greift tief in den eklektischen Genre-Top zwischen R’n’B, TripHop, New-Wave und Pop und lässt so wundervolle, erfrischende Songs entstehen. Nicht ohne Grund wurde Bpitch-Chefin Ellen Allien auf Joy Wellboy aufmerksam und veröffentlichte deren Debütalbum Yorokobi’s Mantra. Nach Konzerten mit Alt-J, Morcheeba oder S O H N und einer 8-Track-EP folgte das zweite Album „Wedding“ (2015). Im Januar 2017 erschien das dritte Album des Duos “Les Pieds Dans La Merde La Tête Dans Les Etoiles“.

11.03.2017 Hamburg – Uebel&Gefährlich / Turmzimmer
12.03.2017 Berlin – Privatclub
13.03.2017 Leipzig – Neues Schauspiel
17.03.2017 München – Milla
18.03.2017 Frankfurt – Mousonturm Studio
02.04.2017 Köln – Blue Shell

JUDITH HOLOFERNES
Drei Jahre nach der Veröffentlichung ihres ersten Solo-Albums meldet sich Judith Holofernes, ehemals Frontfrau der Band Wir sind Helden, mit ihrem neuen Album “Ich bin das Chaos” zurück. Das neue Album schließt in seiner Spielfreude klar an das zerzauste Debut Ein leichtes Schwert (2014) an. Die elf Songs bewegen sich rasant zwischen sehr unterhaltsam und sehr traurig. Überraschend ist das selbstbewußte Bekenntnis zu so etwas wie Glanz. Und Tiefe. Und Schönheit! Die Songs wollten das so”. Eine überraschende Kollaboration war prägend für den Sound: Die meisten der elf Songs allesamt wieder mit deutschen Texten – schrieb die Berlinerin mit dem färöischen, englischsprachigen Songwriter Teitur. Produziert hat erstmals Pola Roy, Holofernes Ehemann und Heldendrummer.

15.03.2017 Frankfurt – Sankt Peter
16.03.2017 Leipzig – Täubchenthal
17.03.2017 Wien – Szene
18.03.2017 München – Muffathalle
20.03.2017 Köln – Gloria
21.03.2017 Berlin – Lido
22.03.2017 Hamburg – Mojo Club
22.04.2017 Stade – Hanse Song Festival

KAIND
Kaind lässt Worte fließen, er vermeidet tausendfach Gehörtes und ist in Details verliebt, ohne das große Ganze aus den Augen zu verlieren. Bevor er begann an seiner eigenen musikalischen Identität zu forschen, schrieb er bereits Songs für andere namhafte Künstler und bereiste als Teil des Bundesjazzorchesters die Welt. Heute kreiert er Kompositionen, die musikalisch überraschen, mit Konventionen brechen und voll subtiler Melancholie stecken. Dabei verbindet KAIND akustische Instrumente mit atmosphärischen Synthesizer-Sounds. Zu seinen größten Inspirationen zählt er Künstler wie Sampha, Justin Vernon und James Blake.

27.03.2017 Köln – YUCA
28.03.2017 München – Kranhalle
29.03.2017 Berlin – Grüner Salon
30.03.2017 Hamburg – Kleiner Donner

LANY
Lany sind die drei Freunde Paul Klein, Les Priest und Jake Goss. Ursprünglich traf sich das Trio nur, um einige Song-Ideen von Klein einzuspielen – doch das Resultat war einfach zu gut, um nicht weiterzumachen. Schließlich gründeten die College-Freunde, die alle Musik studierten, 2014 in L.A. das Electro-Dreampop-Trio. Erste prominente Fans & Musikerkollegen nahmen LANY bereits früh mit auf Tour: Für Twin Shadow, Halsey und Oh Wonder war die Band schon als Support unterwegs. Neben den vielen Konzerten arbeiteten sie an ihrem Debütalbum, das 2017 erscheinen soll.

11.03.2017 Köln – Artheater
19.03.2017 Hamburg – Nochtspeicher
20.03.2017 Berlin – Privatclub

METHYL ETHEL
Kaum sind die Instrumente aufgedreht, hebt der Dreier ab in eine weithin transzendentale, nicht greifbare und mystische Klanglandschaft aus Dream-Pop. Psychedelic-, Shoegaze- und Alternative-Rock, gespickt mit Akkorden voller Sehnsucht und einer Atmosphäre zwischen Euphorie und Beklemmung, gesungenem Glück und besungenem (Selbst-)Zweifel. Mit großer Inbrunst lassen sich Methyl Ethel in die Songs ihres europaweit im Februar veröffentlichten Debütalbums „Oh Inhuman Spectacle“ fallen und laden jeden ein, mitzukommen.

13.03.2017 Hamburg – Molotow
14.03.2017 Berlin – Berghain Kantine

MILLIARDEN
Milliarden sind eine Band mit Doppelspitze: Sänger und Gitarrist Ben Hartmann und Multiinstrumentalist Johannes Aue. Was nicht ohne Symbolkraft ist. Denn der rote Faden, der sich durch ihre Songs zieht, ist eine an zwei Enden brennende Zündschnur aus Dualismus und Ambivalenz. Texte und Musik sprechen von Kreativität und Zerstörung. Punk und Pop. Scheiße und Gold. Krieg und Frieden. Himbeereis und Kokain. Sie sind Yin und Yang. Ende und Neubeginn. Rabiat und zärtlich. Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Nachdem sie Ende letzten Jahres mit der EP ”Kokain & Himbeereis” ihren Einstand gaben, erscheint nun mit ”Betrüger” das erste Album der Berliner, die seitdem fast jeden Tag, den sie nicht im Studio verbrachten, mit ihrer Band auf der Bühne standen.

03.03.2017 Konstanz – Kulturladen
04.03.2017 Solothurn – Kofmehl
09.03.2017 Kiel – Orange Club
10.03.2017 Hannover – Musikzentrum
11.03.2017 Potsdam – Waschhaus
16.03.2017 Berlin – Huxley’s Neue Welt
17.03.2017 Dresden – Groove Station
18.03.2017 Erfurt – Museumskeller
19.03.2017 Nürnberg – Musikzentrum
23.03.2017 Hamburg – Knust
24.03.2017 Osnabrück – Kleine Freiheit
25.03.2017 Köln – Luxor
30.03.2017 Leipzig – Werk 2
31.03.2017 Düsseldorf – Zakk
19.04.2017 Magdeburg – Factory
20.04.2017 Ulm – Roxy
21.04.2017 Dornbirn – Dynamo Festival
22.04.2017 Würzburg – Posthalle

PARCELS
Kaum war die Highschool in ihrer Heimat Byron Bay, Australien, abgeschlossen, machten sich Patrick Hetherington, Louie Swain, Noah Hill, Anatole Serret und Jules Crommelin auf nach Berlin, wo sie sich als Parcels formierten. Ihr Sound ist eine bunte Disko-Party auf Acid, zu ihren Einflüssen zählt alles von Chic bis Daft Punk – Hauptsache es ist ausreichend Funk vorhanden. Zuvor waren sie bereits in verschiedensten Bands aktiv und haben Spielpraxis gesammelt, doch erst in Berlin manifestierte sich der typische mitreißende Parcels-Sound, der bisher jedes, auch das kleinste Clubpublikum, in Ekstase versetzt hat. Empfehlung: am besten in einem verschwitzten kleinen Club genießen!

04.03.2017 Hamburg – Große Freiheit
20.03.2017 Hamburg – Molotow
21.03.2017 Köln – Studio 672
23.03.2017 Berlin – Lido
30.03.2017 Wien – Rhiz
31.03.2017 München – Orange House

PINS
„Ich habe eine Session mit ein paar Frauen aus Manchester namens PINS. Die haben mir einen guten Song geschickt und baten mich, den Part des Erzählers zu übernehmen. Ich mag ihre Musik und sie selbst, also mache ich das.“ So einfach kriegt man einen Star wie Iggy Pop dazu, mit einem zusammenzuarbeiten. Man fragt ihn einfach und überzeugt ihn durch Qualität. Fertig ist „Aggrophobe“, die neue Single der vier Britinnen. Nach dem Debüt-Album „Girls Like You“ – laut der Kurzcharakterisierung der Band „Girl Gang makes loud Rock’n’Roll Album in one week“ – und dem coolen Nachfolger „Wild Nights“ können wir uns live auf weiteres neues Material freuen.

31.03.2017 Berlin – Lido
01.04.2017 Hamburg – Molotow

RHONDA
Kaum zu glauben, dass Rhonda, diese swingende groovige Combo aus Bremen, die mit ihrer Mischung aus Retro-Soul und Beat aus der Indie-Rockband Trashmonkeys hervorgegangen ist. Als die sich 2012 auflöste, haben sich die vormalige Bassistin und neue Sängerin Milo Milone und ihre übrig gebliebenen Jungs zu neuen Ufern aufgemacht. Das hat sich gelohnt. Die unglaubliche gefühlvolle und ausdrucksstarke, mit einem tollen Vibrato gekrönte Stimme Milones mag das Markenzeichen sein – erst zusammen mit dieser extrem coolen, pointierten und überaus groovigen Band, die diesen warmen und zurückgelegten Sound spielt, wird daraus das Klangrezept für Rhonda.

03.03.2017 Karlsruhe – Alte Hackerei
04.03.2017 Tübingen – Sudhaus
14.03.2017 Düsseldorf – Zakk
15.03.2017 Hannover – Bei Chez Heinz
16.03.2017 Berlin – Frannz Club
17.03.2017 Hamburg – Fabrik
25.03.2017 Bremen – Lagerhaus

SALLIE FORD
Es gibt Künstler, die vom Zuhörer die volle Aufmerksamkeit verlangen. Die sich vollständig und mit ganzer Kraft in ihre Songs werfen und ihr Innerstes nach außen kehren. Sallie Ford ist so eine intensive Künstlerin. Auf ihrem neuen Album ”Soul Sick”, das gerade erschienen ist, zieht sie alle Register und spielt mit all ihren Vintage-Einflüssen – und doch ist es so persönlich geworden und kommt aus der Tiefe ihrer Seele. Die elf Stücke drehen sich um Fords Trip durch Unsicherheit, Angst und Depression, um das Zerbrechen von Bands, großen Wandel und wie man damit umgeht. Es sei ihr Bekenntnis-Album, sagt sie selbst, vom Kampf gegen die Probleme, von denen sie einige überwunden hat und einige noch nicht.

02.03.2017 Hamburg – Hafenklang
03.03.2017 Dresden – Beatpol
04.03.2017 Berlin – Badehaus Szimpla
05.03.2017 München – Sunny Red

SAMPHA
In Sachen progressiver Elektronik und unkonventionellem NeoSoul ist Sampha aus Südlondon ein Name, der Eingeweihten bereits länger ein Begriff ist. Bislang wartet die Welt vergeblich auf die Veröffentlichung seines Debütalbums, zu gefragt ist dieses Allround-Talent als Produzent und Songwriter für andere. Doch seine zwei bislang erschienenen EPs „Sundanza“ (2010) und „Dual“ (2013) beweisen, dass man damit rechnen darf, dass sein erstes Album “Process” zu einem der meistgefeierten Werke des Moments avancieren dürfte.

13.03.2017 Köln – Gloria
15.03.2017 Hamburg – Uebel&Gefährlich
18.03.2017 Berlin – Astra Kulturhaus

TEN FÉ
Ten Fé, dahinter verbergen sich Leo Duncan und Ben Moorehouse aus London. Sie schmeicheln uns mit ihrem ganz eigenen hybriden Mix aus Rock, Indie und Elektronik. Sanft und gleichzeitig höchst tanzbar. Bislang existierten nur eine Handvoll Songs, aber die bekommt man kaum noch aus dem Kopf. Umso besser, dass das Debütalbum “Hit The Light” gerade ganz frisch veröffentlicht wurde.

03.03.2017 Hamburg – Nochtspeicher
04.03.2017 Berlin – Privatclub
05.03.2017 Köln – Studio 672

TOM CHAPLIN
Mit Keane gelangte Sänger und Frontmann Tom Chaplin zu Weltruhm. Die Band entschied sich 2013 eine unbefristete Pause einzulegen, um sich nach Jahren konsequenter Band-Arbeit einmal auf ganz persönliche Projekte konzentrieren zu können. Jenes von Tom Chaplin nahm nun in Form seines ersten, hochgradig persönlich ausgefallenen Soloalbums “The Wave” Gestalt an, das gleich nach seinem Erscheinen im Oktober bis auf Platz 3 der britischen Charts stieg.

07.03.2017 Berlin – Heimathafen
08.03.2017 Hamburg – Knust
14.03.2017 Köln – Bürgerhaus Stollwerck

WILD CHILD
Wild Childs drittes Album „Fools“ ist ein ambitiöse Lushpop-Sammlung, die es schafft, traurige Geschichten in sprudelnde Liebesbriefe zu verwandeln. Liebesbriefe, die an die Kraft der Musik und die Kunst mit sich selbst zu leben, gerichtet sind. Die aus Austin stammende Band besteht aus dem Kernduo Kelsey (Voiline und Vocals) und Alexander (Ukulele und Volcals) und einer talentierten fünf-köpfigen Band. „Fools“ ist ein umängstliches Breakup-Album, dass sich von dem traditionellen Leben verabschiedet. Es handelt davon, sich von Erwartungen zu trennen und sich zu wagen die Erleichterung einzugehen, den Weg blind zu gehen.

18.03.2017 Berlin – Auster Club

WHO KILLED BRUCE LEE
Mit Who Killed Bruce Lee sind mit Sicherheit eine der ausgewöhnlichsten und spannendsten neuen Bands des internationalen Musikgeschäftes. An dieser Band ist eigentlich alles außergewöhnlich, sei es der verrückte Bandname, sei es ihre Herkunft, aber auch ihre musikalischen Einflüsse und ihre sensationelle Live-Show. Die Band zählt auf alle Fälle zu den erfolgreichsten Musik-Künstlern des Nahen Ostens. Musikalisch bieten sie einen fantastischen Cocktail bestehend aus Rock, Indie, Electro und Funk. Im Februar erschien ihr Debüt “Distant Rendezvous”.

22.03.2017 Berlin – Musik & Frieden