Fufanu – Sports

Fufanu - Sports

Fufanu – Sports

Man könnte den Einstieg mit einem Witz über die lustigen Namen der Bandmitglieder von Fufanu wagen. Kaktus, Gulli und Bang. Das klingt schon sehr verlockend; der Gedanke wird jedoch zugunsten ihrer Musik verworfen. Denn das Trio hat kürzlich sein zweites Album “Sports” veröffentlicht. Anfangs zu zweit und eher technoid unterwegs, wuchsen Fufanu nicht nur im Bandgefüge, sondern auch musikalisch in eine ganz andere Richtung. Ganz einfach ist ihr Stil nicht zu umschreiben. Im Fahrwasser von Joy Division, dem Postpunk zugetan, Wave und – oder ganz schlicht: Pop. Allerdings mit Twists versehen, die mitreißen. Unter anderem auch Damon Albarn, der Fufanu seit jeher unterstützt und mit ihnen zusammenarbeitet.

“Sports” ist ein Tanz zwischen Synthiepop und dieser angenehmen Dunkelheit, die bereits in den Achzigern perfektioniert wurde. Es geht also gar nicht um das Erfinden einer neuen Stilrichtung, sondern vielmehr um das Zusammenfügen von Klängen, die so verschieden sind – und doch zusammengehören. Zumindest auf dieser Platte finden sie zueinander. Träge Melancholie (“Your Fool”, “Sports”) wechselt sich mit tanzbaren Songs (“Liability”, “Gone For More”) ab und nimmt auch alles dazwischen mit. “Sports” wirkt nie gewollt oder konstruiert. Die Leidenschaft zum Klang ist groß; das spürt man bei jedem der zehn Titel. Allein aufgrund des Umstands, dass man sich so gut unterhalten fühlt, läuft das Album gerne auch die nächsten Monate durch. Fufanu – wenn Nostalgie und Gegenwart perfekt aufeinander abgestimmt sind.

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