Hellau! Während manche gestern die Karnevalsaison für eröffnet erklärten, schon mal gemächlich auf den Tischen tanzten und sich hemmungslos mit Pfannkuchen vollstopften, verfolgten mindestens tausend andere Menschen das Motto: In der Ruhe liegt die Kraft. Die Rede ist von den Fans von DAUGHTER, die sich glücklich schätzten, bei ihrem Konzert im Postbahnhof in Berlin dabei zu sein. Es war nämlich ausverkauft. Das Dreiergespann Daughter aus London ist bereits jetzt, obwohl es im März gerade mal sein Debüt “If You Leave” veröffentlichte, in aller Munde. Die Band um Sängerin Elena Tonra, die das Projekt einst ins Leben rief, liebt es leise Töne anzuschlagen. Gerade jetzt, wo die Tage immer kürzer werden, fühlt man sich bei Daughter geborgen, bei ihnen kann man sich fallen lassen, wenn man in der Lage ist, die teilweise dramatischen Texte zu verdauen. Folglich gemächlich ging es am gestrigen Abend zu. Verliebte – davon gab es unzählige – kuschelten und wippten um die Wette und Besucher ohne Begleitung träumten sich allein für sich in andere Sphären. Auf große Worte legten Daughter keinen Wert, gemächlich hangelten sie sich liebevoll von Song zu Song. Ihre Message ist allein in ihren Songs verpackt. Nur Gitarrist Igor Haefeli sorgte kurzzeitig für schallendes Gelächter als er in die Runde warf: “Are you ready to have a sad one?”

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